Kostenloser Versand nach Deutschland ab 99 € · Gezüchtet und versandt aus der Wüste von Almería · Direkt vom Erzeuger
Succulentae
25 Pflanzen in Kakteen

Kakteen

Kakteen kaufen bedeutet bei Succulentae, ein Stück Wüste direkt nach Hause zu holen: Jede Pflanze wächst in unseren eigenen Gewächshäusern in Almeria, im sonnigen Süden Spaniens, wo intensives Licht und trockene Luft besonders kompakte, widerstandsfähige Kakteen entstehen lassen. Unser Kakteen Shop bietet über 25 Sorten, von bekannten Klassikern bis zu seltenen Stücken für echte Kaktus-Sammler, die immer wieder neue Formen suchen.

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Ob erster Kaktus auf der Fensterbank oder Ergänzung einer bestehenden Sammlung: Bei uns finden Sie kugelige, säulenförmige und blühende Formen mit unverwechselbarem Charakter, jede mit eigenen Stacheln, Farben und Wuchsformen. Kakteen gelten zu Recht als besonders pflegeleicht — sie kommen mit wenig Wasser aus, lieben helle Standorte und verzeihen auch mal vergessenes Gießen, was sie ideal für den Alltag macht.

Wir versenden unsere Kakteen in ganz Europa, sorgfältig verpackt, damit Stacheln und Wurzeln unterwegs geschützt bleiben und jede Pflanze unversehrt ankommt. Bestellen Sie jetzt Ihren Kaktus online direkt beim Erzeuger, ohne Umwege und mit persönlicher Betreuung.

Was eine Pflanze zum Kaktus macht

Nicht die Dornen, sondern die Areole. Dieses kleine filzige Polster, aus dem Dornen, Blüten und neue Triebe hervorgehen, gibt es nur in der Familie der Kakteen und in keiner anderen Pflanze der Welt. Wer Areolen hat, ist ein Kaktus; wer keine hat, ist keiner — so ähnlich er auch aussehen mag.

Genau so unterscheidet man ihn von einer afrikanischen Euphorbia, die einen Kaktus bis ins Detail nachahmt, ihre Dornen aber direkt am Spross trägt und beim Schnitt weißen Milchsaft abgibt. Kakteen haben keinen Milchsaft. Und bis auf eine Ausnahme sind alle amerikanische Pflanzen: von Kanada bis Patagonien und sonst nirgends.

Der trockene Winter ist es, der sie blühen lässt

Das erzählt beim Verkauf so gut wie niemand. Ein Kaktus, der den Winter warm und gegossen verbringt, blüht nicht, so gesund er auch aussieht. Die Blüte wird durch drei, vier Monate kalte und vollkommen trockene Ruhe ausgelöst: zwischen 5 und 10 °C, ohne einen Tropfen Wasser von Oktober bis März.

Trocken vertragen die meisten diese Temperaturen mühelos, und einige — die Gebirgsformen von Echinopsis und Echinocereus — stecken starken Frost weg. Nicht die Kälte bringt sie um, sondern Kälte bei nasser Wurzel. Schrumpelt die Pflanze im Januar, ist das normal: Sie entwässert sich absichtlich, um nicht zu erfrieren.

Dornen, Glochiden und was wirklich weh tut

Große Dornen sieht man und weicht ihnen aus. Das eigentliche Problem sind die Glochiden: winzige Widerhaken-Härchen, die Opuntia in jenen harmlos wirkenden goldenen Punkten tragen. Sie lösen sich bei der leisesten Berührung, stecken unbemerkt in der Haut und jucken tagelang.

Wenn sie stecken, nicht reiben — das treibt sie tiefer. Was hilft, ist breites Klebeband: aufdrücken und in einem Zug abziehen. Und diese Kakteen fasst man immer am Topf oder mit gefaltetem Zeitungspapier an, nie mit bloßer Hand.

Gießen heißt nicht «fast nie»

Ein Kaktus im vollen Wachstum trinkt mehr, als die meisten denken. Von April bis September will er reichlich und in großen Abständen gegossen werden: durchdringend, bis unten Wasser austritt, und dann warten, bis das Substrat vollständig durchgetrocknet ist — im Sommer alle zehn bis fünfzehn Tage. Was ihn umbringt, ist der häufige Schluck, der den Wurzelhals feucht hält und die Wurzel nie erreicht.

Von Oktober bis März dagegen gar nichts. Dieser Gegensatz zwischen den Jahreszeiten ist das ganze Geheimnis der Kakteenkultur.

Eine braune, verholzte Basis ist keine Krankheit

Mit den Jahren werden viele Kakteen unten braun, hart und rissig, und fast jeder liest das als Fäulnis. Ist es nicht: Das heißt Verkorkung, und es ist die Pflanze, die Rinde bildet — genau wie ein Baumstamm. Sie fühlt sich fest an und schreitet langsam von unten nach oben fort.

Echte Fäulnis ist das Gegenteil: weich, nass, dunkel und übel riechend, meist von der Basis oder von einer Wunde ausgehend. Gibt es auf Druck nach, ist es Fäulnis; ist es hart wie Holz, ist es Alter.

Vorsicht bei «dekorierten» Kakteen

Drei Dinge, die man überall sieht und erkennen sollte. Aufgeklebte bunte Blüten auf dem Scheitel: Papier oder trockenes Stroh, und beim Abziehen bleibt eine Narbe. Lackierte Kakteen in Pink oder Blau, die die Epidermis ersticken. Und die bunten Pfropfkugeln — der sogenannte Mondkaktus —, ein chlorophyllfreier Mutant auf einer grünen Unterlage, die ihn ernährt: Sie leben nur wenige Jahre, weil die Unterlage irgendwann erschöpft ist.

Nichts davon wird hier verkauft. Alle Kakteen auf dieser Seite sind ganze Pflanzen auf eigener Wurzel, im Freiland gezogen.

Die Fehler, die die meisten Kakteen umbringen

  • Im Winter gießen. Mit Abstand die Ursache Nummer eins.
  • Zu großer Topf. Das Substrat, das die Wurzel nicht durchzieht, bleibt wochenlang feucht.
  • Nach Monaten drinnen direkt in die Julisonne stellen: Er verbrennt, und die Narbe bleibt.
  • Normale Blumenerde. Sie hält zu viel Wasser; nötig ist ein stark drainierendes mineralisches Gemisch.
  • Blüten erwarten, ohne Winter zu geben. Ohne kalte, trockene Ruhe keine Blüte.

Alle Exemplare dieser Seite wachsen in voller Sonne in unserer Gärtnerei in Almería, mineralisch gegossen und ohne den Schutz eines Gewächshauses. Das gibt ihnen die harten Dornen und den gedrungenen Wuchs, der im Schatten verloren geht.